Pflegehinweise fĂĽr bedruckte Sportbekleidung: So bleiben Sponsorenprints und Nummern jahrelang wie neu
Hochwertige Teambekleidung ist im harten Trainings- und Matchalltag einiges gewohnt. Doch während moderne Funktionsfasern von Marken wie Erima oder Craft Sportswear extrem robust sind, benötigt die Veredelung besondere Aufmerksamkeit. Damit Vereinslogos, Spielernummern und wertvolle Sponsorenprints nach unzähligen Waschgängen nicht rissig werden oder abblättern, kommt es auf die richtige Pflege an.
In diesem Ratgeber erfährst du die wichtigsten Pflegehinweise für bedruckte Sportbekleidung, mit denen du die Lebensdauer eurer Clubtextilien drastisch verlängerst.
1. Vor dem Waschen: Auf links drehen ist Pflicht!
Der wichtigste Schritt passiert schon vor dem DrĂĽcken des Startknopfs an der Waschmaschine:
Drehe jedes Trikot, jeden Hoodie und jede Trainingshose konsequent auf links (Innenseite nach aussen). Dadurch verhinderst du, dass die empfindliche Oberfläche des
Textildrucks direkt an der Trommelwand oder an harten Elementen wie ReissverschlĂĽssen und KlettverschlĂĽssen anderer KleidungsstĂĽcke reibt.
2. Die richtige Waschtemperatur: Kalt bleibt schön
Moderne Sportwaschmittel reinigen Funktionskleidung bereits bei niedrigen Temperaturen absolut hygienisch und entfernen Schweissgerüche zuverlässig.
- Die goldene Regel: Wasche bedruckte Sportbekleidung bei maximal 30 °C bis 40 °C.
- Das Risiko: Zu heisses Wasser kann den Spezialkleber angreifen, mit dem der Druck auf das Polyester aufgebracht wurde. Die Folge: Der Print wird spröde und löst sich an den Ecken ab.
3. WeichspĂĽler & Bleichmittel: Die absoluten No-Gos
Weichspüler ist der natürliche Feind jeder funktionalen Sportbekleidung – und das gleich aus zwei Gründen:
- Zerstörung der Atmungsaktivität: Weichspüler legt sich wie ein Film über die feinen Poren der Polyesterfasern. Die Atmungsaktivität geht verloren, und der Schweiss wird nicht mehr optimal abtransportiert.
- Ablösen des Drucks: Die im Weichspüler enthaltenen Tenside und Lösungsmittel können den Textilkleber des Drucks chemisch anlösen. Nutze stattdessen ein mildes Flüssig- oder spezielles Sportwaschmittel.
4. Nach dem Waschen: Trocknerverbot fĂĽr bedruckte Textilien
Auch wenn es nach dem regnerischen Match auf dem Sportplatz schnell gehen muss: Bedruckte Sportbekleidung gehört niemals in den Wäschetrockner! Die extrem hohe, konzentrierte Hitze im Trockner lässt den Kleber schmelzen und führt dazu, dass sich Sponsorenlogos und Rückennummern verziehen oder komplett ablösen. Hänge die Trikots stattdessen klassisch auf die Wäscheleine. Da Funktionskleidung kaum Wasser aufsaugt, ist sie ohnehin in kürzester Zeit an der Luft getrocknet.
5. BĂĽgeln? Wenn ĂĽberhaupt, dann nur mit Schutz
Klassische Trikots aus Polyester sind in der Regel knitterfrei und müssen nicht gebügelt werden. Sollte ein Baumwoll-Hoodie oder ein Vereins-Poloshirt dennoch einmal eine Auffrischung benötigen, gilt:
- BĂĽgle das KleidungsstĂĽck ausschliesslich auf links gedreht.
- Fahre mit dem BĂĽgeleisen niemals direkt ĂĽber den Druck.
- Nutze zur Sicherheit ein Stück Backpapier oder ein dünnes Baumwolltuch, das du zwischen Bügeleisen und Stoff legst, um Hitzeschäden zu vermeiden.
Fazit: Langlebigkeit durch die richtige Pflege
Mit der richtigen Pflege bleibt der Teamauftritt deines Vereins über viele Saisons hinweg professionell und repräsentativ – was auch eure Sponsoren freuen wird. Wenn du die Textilien auf links drehst, auf Weichspüler verzichtest und den Trockner meidest, behalten die Farben ihre Strahlkraft und die Prints bleiben elastisch.
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